Geschichte des Museums

Das 1900 in Cosne-Cours-sur-Loire von örtlichen Gelehrten gegründete Museum war ursprünglich als Wunderkammer gedacht, das Objekte unterschiedlicher Herkunft und Epochen miteinander vereinen sollte. Ihm standen zwei Räume im Rathaus zur Verfügung und es erhielt zahlreiche Erbschaften, Schenkungen und Leihgaben vom Staat. 1937 zog es in die frühere Unterpräfektur der Stadt um.

Als jedoch die nahgelegene Pont de Loire-Brücke 1940 bombardiert wurde, wurde das Museum fast gänzlich zerstört. Die Ehefrau des Kurators, Emile Fernand-Dubois, kam bei diesem Ereignis ums Leben, und ein Großteil der Sammlungen wurde zerstört, wodurch der Fortbestand des Museum gefährdet war.

In den 1950er Jahren investierten lokale Persönlichkeiten, darunter Louis Giblin, in das Projekt, ein neues, der Loire gewidmetes Museum zu errichten. Der Plan sah vor, das Gebäude, aufgrund der Kriegsschäden, an seinem ursprünglichen Standort zu rekonstruieren. Bedauerlicherweise wurde dieses ehrgeizige Projekt aufgrund fehlender Geldmittel nie verwirklicht.

Trotz aller Widrigkeiten wuchsen die Sammlungen in Form von der mit der Loire verbundenen Objekte kontinuierlich, und 1956 fand im Kino „Eden“ eine Ausstellung statt, bevor 1971 zwei neue Räume im früheren Gerichtsgebäude für das Museum geöffnet wurden. 1970 veränderte ein unerwartetes Ereignis die Identität des Museums vollkommen: die Loiseau-Erbschaft. Ein Violinist und Sammler entschied sich vor seinem Tod, seine Gemäldesammlungen und Kunstgegenstände der Stadt Cosne zu hinterlassen. Auf diese Weise gelang das Museum in den Besitz von Werken von Dufy, Vlaminck und Derain usw.

In den späten 1980er Jahren entschied der Stadtrat, einen Abschnitt des früheren Augustinerkonvents für die dortige Unterbringung des Museums zu renovieren. Ein Teil der Gebäude wurde 1977 zum Baudenkmal, während sein monumentaler Kamin zum beweglichen Kunstwerk ernannt wurde. 1991 öffnete das Museum öffnete seine Pforten, seitdem heißt es Besucher in seinen beiden permanenten Ausstellungen willkommen.